Unter Verschluss? Was uns Europas Supermärkte über Plastik verschweigen

Der Report „Unter Verschluss? Was uns Europas Supermärkte über Plastik verschweigen“ ist das Ergebnis der ersten europaweiten Untersuchung der Plastik-Strategien großer Supermarktketten. Sie offenbart die Doppelmoral großer deutscher Supermärkte und die Ambitionslosigkeit bei der Lösung der Plastikkrise. Die Studie ist aus der Zusammenarbeit von mehr als 20 europäischen NGOs der weltweiten Break Free from Plastic-Bewegung entstanden.

Positionspapier Mehrweg

Dieses Positionspapier „Mehrweg“ des Bündnisses Wege aus der Plastikkrise zeigt welche Maßnahmen nötig sind, um Mehrweg zum neuen Normal zu machen. Denn das Angebot unverpackter Waren und der Ausbau von flächendeckenden Mehrwegsystemen reduzieren Plastik an der Quelle. Es sind Schlüsselstrategien, um Ressourcen zu schonen und unsere Gesundheit, das Klima und Ökosysteme nachhaltig vor der Verschmutzung durch Plastik entlang des gesamten Lebenszyklus zu schützen. Auf nationaler Ebene ist bspw. die Ausweitung rechtlich verbindlicher Mehrwegquoten auf die Bereiche Verkaufs-, Transport- und Versandverpackungen notwendig. Auf EU-Ebene sollte Deutschland eine ambitionierte Überarbeitung der Richtline über Verpackungen und Verpackungsmüll unterstützen.

World Refill Day 2022

Lasst uns am #WorldRefillDay am 16. Juni gemeinsam mit Millionen anderer Menschen auf der ganzen Welt zeigen, dass wir auf Plastikvermeidung setzen und den Ausbau von Refill-Möglichkeiten und Mehrweg-Systemen wollen!

Einladung zum Online-Talk von WECF: Giftfreie Menstruation

Online-Talk von WECF am 24.5.2022 | Wenn es ein Thema gibt,  bei  dem  sich Gesundheit, Chemikalien und Umwelt und die Rechte von Frauen* überschneiden, dann ist es die Menstruation. Neben dem bestehenden Tabu über die Menstruation an sich, gibt es weitere Tabus, die in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte weitgehend unbeachtet  bleiben. Dazu gehören Gesundheits-  und  Umweltprobleme, die mit unserer Periode verbunden sind. Herkömmliche Menstruationsprodukte,  teilweise mit einem hohen Plastikanteil, können schädliche Chemikalien enthalten, die die Gesundheit belasten und Einmalprodukte  belasten die Umwelt. In Deutschland  wird  diesen  Themen sowohl in der Öffentlichkeit als  auch in der Politik noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Plastik-Mittagstalks im Mai & Juni 2022

4. Mai bis 29.Juni // Mittwochs 12:30-13:15 Uhr //
Die Aufheizung des Klimas, Gesundheitsschäden durch gefährliche Plastik-Zusatzstoffe und die massive Verschmutzung von Ökosystemen – das sind nur einige der gravierenden Folgen der stetig wachsenden Plastikproduktion.
In unseren Plastik-Mittagstalks beleuchten wir verschiedene Teilaspekte der Plastikkrise und zeigen Maßnahmen auf, die es jetzt umzusetzen gilt, um diese Krise zu bewältigen.
Deutlich wird: ein „weiter so“ ist keine Option. Es ist höchste Zeit gemeinsam und entschlossen zu handeln. Die Lösungen liegen auf der Hand!

Mikroplastik | gemeinsames Positionspapier des Bündnisses

Mikroplastik und die daran anhaftenden oder darin enthaltenen Stoffe sind eine Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Ökosystemen. Flüssig, halbfest aber auch gerade in fester Form als Plastikpartikel finden sich Kunststoffe in unseren Böden, unseren Gewässern und unserer Atemluft. In Form von Mikro- (<5mm) bzw. Nanoplastik (<1000nm) sammelt es sich in Pflanzen, Tieren und Ökosystemen. Dieses Positionspapier des Bündnisses Wege aus der Plastikkrise zeigt Maßnahmen auf, um Mikroplastik an der Quelle zu verhindern.

Presseinformation: UN-Umweltversammlung ebnet den Weg für ein internationales Plastikabkommen

Deutsches NGO-Bündnis “Wege aus der Plastikkrise” begrüßt das klare Bekenntnis der Weltgemeinschaft, der Plastikkrise umfassend entgegenzutreten.
Die fünfte Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA 5.2.) hat mit der heute in Nairobi verabschiedeten Resolution „End plastic pollution: Towards an international legally binding instrument” den Weg hin zu Verhandlungen über ein verbindliches UN-Abkommen zur Lösung der Plastikkrise geebnet.

Für ein globales Plastikabkommen!

Um die anhaltende Bedrohung der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt durch Plastik zu beenden, brauchen wir ein verbindliches globales Plastikabkommen, das den gesamten Lebenszyklus von Plastik umfasst, einschließlich der Rohstoffgewinnung, der Produktion, des Transports, der Nutzung, der Entsorgung und der Sanierung. Regierungsvertreter*innen müssen Ende Februar, bei der UNEA 5.2 in Nairobi, die Weichen dafür stellen.

Plastik im Koalitionsvertrag

Was steht in dem am 24.11.2021 veröffentlichte Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP zum Thema Plastik? Wo sehen wir unsere Forderungen erfüllt und welche Aspekte müssen weiter gestärkt werden, oder fehlen? Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick.

Pressebriefing: Petrochemie und Plastikindustrie – Mittreiber der Erderhitzung

Als wesentlicher Sektor betreibt die petrochemische Industrie bislang jenseits der politischen Aufmerksamkeit Business-as-Usual; dabei ist ihr Beitrag zur Klimakrise und der dazugehörenden Plastikproblematik enorm. Dieses Pressebriefing gibt einen kurzen Überblick zur negativen Klimawirkung des petrochemischen Sektors (insbesondere der Plastikindustrie), stellt dar, wie dessen Expansion und die Fracking-Industrie in den USA zusammenhängen und verweist auf den dringenden Handlungsbedarf im Hinblick auf Klimaschutzvorgaben in diesem Bereich – auch und gerade in Deutschland und Europa.

EnvironMenstrualWeek 2021

#EnvironMenstrualWeek 2021 vom 11. bis 17. Oktober: Soziale und ökologische Gerechtigkeit gehen Hand in Hand. Jede* verdient Zugang zu Menstruationsprodukten die sowohl auf unser Wohlbefinden als auch auf das unseres Planeten Rücksicht nehmen. Wir können unsere Gesundheit und den Planeten schützen, indem wir auf wiederverwendbare, giftfreie und plastikfreie Produkte umsteigen. Jetzt mitmachen!

Film-Tipp: The Story of Plastic

Um die Emmy-Nominierung des Films zu feiern, stellt der Discovery Channel den Dokumentarfilm The Story of Plastic für eine begrenzte Zeit auf YouTube zur Verfügung. The Story of Plastic ist eine beeindruckende Dokumentation, die die Wahrheit hinter der Plastikkrise aufdeckt und erzählt, wie sich Aktive weltweit dafür einsetzen, die Verschmutzung durch Plastik zu stoppen.

Mitmachen: Brand Audit 2021

Mit der Durchführung eines Brand Audits dabei helfen, die für die Müllflut verantwortlichen Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen! Um die Plastikkrise in den Griff zu bekommen, müssen die hauptverantwortlichen Unternehmen aufhören, unnötiges (Einweg-)Plastik herzustellen. Denn die übermäßige Plastikproduktion überschwemmt nicht nur unsere Umwelt, sondern gefährdet auch unser Klima.

Plastiksteuer auf Verursacher umlegen!

Deutschland führt rund 1,3 Milliarden Euro Steuergelder für seinen nicht recycelten Plastikmüll nach Brüssel ab. Aber nur wenn die Verpackungsindustrie als eigentlicher Verursacher des Mülls diese Plastiksteuer zahlen muss, können die Unternehmen dazu gebracht werden, die Menge an Einweg-Verpackungen erheblich zu verringern und neue ressourcenschonende Geschäftsmodelle zu entwickeln. Unterstützen Sie unsere Forderungen!

Pressemitteilung: Für Müllflut verantwortliche Unternehmen müssen Plastiksteuer zahlen, nicht Steuerzahlerinnen und Steuerzahler

Die für den Kunststoffmüll verantwortlichen Unternehmen müssen die Plastiksteuer zahlen. Dies fordert das Bündnis aus gesellschaftlichen Gruppen „Wege aus der Plastikkrise“ in einem offenen Brief an die demokratischen Parteien im Bundestag. Allein in 2021 überweist die Bundesregierung rund 1,3 Milliarden Euro Steuergeld nach Brüssel, anstatt die Verursacher unökologischer, nicht recyclingfähiger Verpackungen in die Pflicht zu nehmen.

Offener Brief: Plastiksteuer ökologisch ausgestalten

Das zivilgesellschaftliche Bündnis „Wege aus der Plastikkrise“ fordert die Parteispitzen der demokratischen Parteien des Bundestags in einem offenen Brief auf, die Plastiksteuer ökologisch auszugestalten. Steuerzahlende und die Umwelt sollen entlastet werden, indem die Plastiksteuer den tatsächlichen Verursachern angelastet und zu einem Lenkungsinstrument entwickelt wird, das den Einsatz von Recyclingmaterial und die Recyclingfähigkeit von Verpackungen fördert und unökologisches Verhalten nicht mehr belohnt.

Pressemitteilung zum World Refill Day: Politik muss Mehrweg-Systeme zum Standard machen

Anlässlich des World Refill Day fordert das Bündnis „Wege aus der Plastikkrise” die Bundesregierung auf, Abfallvermeidung endlich klar an erste Stelle zu setzen und Mehrwegverpackungen zum Standard zu machen. Nach Angaben von Plastics Europe verbraucht Deutschland europaweit das meiste Plastik. Verpackungen machen laut einer Conversio-Studie fast zwei Drittel deutscher Kunststoffabfälle aus.

Petition unterstützen: #WeChooseReuse

Jetzt unterstützen: Kampagne für eine abfall- und schadstofffreie wahre Kreislaufwirtschaft, in der Mehrwegsysteme der Status quo sind. Wo Regierungen durch eine mutige Politik und Gesetzgebung Verantwortung für die Förderung dieser Systeme übernehmen und wo die Nachfrage der Bürger*innen, die Kooperation der Unternehmen und das Engagement der Kommunen ihre Langlebigkeit aufrechterhalten und sicherstellen.

Open letter: Stop the plastic flood

Anlässlich eines Treffens des EU-Umweltrats am 17. Dezember 2020 in Brüssel, fordert das zivilgesellschaftliche Bündnis „Wege aus der Plastikkrise“ zusammen mit #breakfreefromplastic die EU Umweltminister*innen in einem offenen Brief auf, entschieden gegen Plastikmüll vorzugehen. Sie seien angehalten, die Ratsschlussfolgerungen zum Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft progressiv mitzugestalten.

Pressemitteilung: Offener Brief an Umweltministerin Schulze – Handeln gegen Plastikmüll während der EU-Ratspräsidentschaft

Berlin, 22.10.2020: Das zivilgesellschaftliche Bündnis „Wege aus der Plastikkrise“ fordert Bundesumweltministerin Svenja Schulze in einem offenen Brief dazu auf, sich während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft entschieden gegen immer größer werdende gesundheits- und umweltgefährdende Plastikmüllberge einzusetzen. Anlass ist ein Treffen der EU-Umweltminister*innen am 23. Oktober in Luxemburg unter deutschem Vorsitz.

Offener Brief: Plastikflut in Deutschland und Europa stoppen

In einem Offenen Brief fordert das zivilgesellschaftliche Bündnis „Wege aus der Plastikkrise“ Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf, sich während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft entschieden gegen immer größer werdende gesundheits- und umweltgefährdende Plastikmüllberge einzusetzen. Anlass ist ein Treffen der EU-Umweltminister*innen am 23. Oktober in Luxemburg unter deutschem Vorsitz.

Pressemitteilung: Wege aus der Plastikkrise – 15 Forderungen der deutschen Zivilgesellschaft an die Bundesregierung

Berlin, 05.02.2020 – Erstmalig hat heute ein weitreichendes Bündnis zentraler zivilgesellschaftlicher Akteur*innen in 15 gemeinsamen Forderungen ein entschiedenes Vorgehen von der Bundesregierung zur Lösung der Plastikkrise verlangt. Über strikte Regulierung und Verbote müssten Kunststoffproduktion und -verbrauch drastisch reduziert werden.