Policy-Unterkategorie:
Für EU-Prozesse.

Presseinformation: Kampf gegen Einwegplastik: Deutschland hinkt hinter EU-Staaten wie Frankreich und Portugal hinterher

Bei der Umsetzung der EU-Einwegplastikrichtlinie zur Reduktion von Einweg-Plastikartikeln gibt es deutlichen Nachbesserungsbedarf in Deutschland. Das zeigt der heute veröffentlichte jährliche Bericht der Rethink Plastic Alliance und der Break Free From Plastic-Bewegung, der die Fortschritte bei der Verabschiedung nationaler Maßnahmen im Rahmen der „SUPD“ („single-use plastics Directive“) in EU-Ländern untersucht.

Briefing: Setting effective reuse targets

The European Union (EU) is about to revise its Packaging and Packaging Waste Directive
(PWWD). This provides an opportunity to eliminate unnecessary packaging
and transition from single-use to reusable packaging, and hence significantly reduce
resource use, waste and pollution. Setting reuse targets in the PPWD is one of the tools the EU
can and should use to make reusable packaging the new norm. This policy briefing gives recommendations how to set effective reuse targets.

Plastiksteuer auf Verursacher umlegen!

Deutschland führt rund 1,3 Milliarden Euro Steuergelder für seinen nicht recycelten Plastikmüll nach Brüssel ab. Aber nur wenn die Verpackungsindustrie als eigentlicher Verursacher des Mülls diese Plastiksteuer zahlen muss, können die Unternehmen dazu gebracht werden, die Menge an Einweg-Verpackungen erheblich zu verringern und neue ressourcenschonende Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Pressemitteilung: Für Müllflut verantwortliche Unternehmen müssen Plastiksteuer zahlen, nicht Steuerzahlerinnen und Steuerzahler

Die für den Kunststoffmüll verantwortlichen Unternehmen müssen die Plastiksteuer zahlen. Dies fordert das Bündnis aus gesellschaftlichen Gruppen „Wege aus der Plastikkrise“ in einem offenen Brief an die demokratischen Parteien im Bundestag. Allein in 2021 überweist die Bundesregierung rund 1,3 Milliarden Euro Steuergeld nach Brüssel, anstatt die Verursacher unökologischer, nicht recyclingfähiger Verpackungen in die Pflicht zu nehmen.

Offener Brief: Plastiksteuer ökologisch ausgestalten

Das zivilgesellschaftliche Bündnis „Wege aus der Plastikkrise“ fordert die Parteispitzen der demokratischen Parteien des Bundestags in einem offenen Brief auf, die Plastiksteuer ökologisch auszugestalten. Steuerzahlende und die Umwelt sollen entlastet werden, indem die Plastiksteuer den tatsächlichen Verursachern angelastet und zu einem Lenkungsinstrument entwickelt wird, das den Einsatz von Recyclingmaterial und die Recyclingfähigkeit von Verpackungen fördert und unökologisches Verhalten nicht mehr belohnt.

Moving on from single-use plastics: how is Europe doing?

Bericht zur Umsetzung der EU-Einwegkunststoffrichtlinie (Single Use Plastics Directive, SUPD) in den europäischen Mitgliedsstaaten – Welche Maßnamen haben die Länder bereits ergriffen? Wie ehrgeizig (niedrig, mittel, hoch) sind diese Maßnahmen? Das haben die Mitglieder der Rethink Plastik alliance und von #breakfreefrom plastic erhoben.

Bewährte Praktiken zur Reduzierung und Abschaffung von Einwegkunststoffprodukten in Europa

Dieser Bericht soll nationale sowie regionale Behörden, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure zur Reduzierung von Einwegplastikprodukten anregen. Damit soll eine ehrgeizige Umsetzung der EU-Einwegplastik-Richtlinie unterstützt werden. Der Katalog enthält mehr als 160 innovative Maßnahmen und Best-Practice-Beispiele, die bereits umgesetzt wurden und sich als erfolgreich erwiesen haben, und die auch in anderen geografischen Regionen und auf größerem Maße leicht reproduziert werden könnten.