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Themenfeld: Umwelt+Klima

Plastic Removal Technologies & Ozeanplastik | gemeinsames Positionspapier des Bündnisses

Dieses Positionspapier zeigt auf, warum Plastikmüll aus dem Meer zu fischen Symptombekämpfung und keine Ursachenlösung ist. Es führt auf, welche politischen Maßnahmen jetzt nötig sind.

Technologien zur Plastikentfernung (PRTs) gefährden die Biodiversität und lenken von der eigentlichen Lösung ab – der drastischen Reduktion der Plastikproduktion. Mit Scheinlösungen wie „Ozeanplastik“-Produkten wird Greenwashing betrieben, während die Plastik-Industrie weiter profitiert.

Um den Ozean vor Plastikmüll zu schützen braucht es eine zielgerichtete Vorsorge. Dafür sind politische Maßnahmen auf allen Ebenen notwendig. Plastikvermeidung muss Priorität haben, Kunststoffe und -produkte dürfen keine gefährlichen Chemikalien enthalten und es braucht verbindliche Maßnahmen zum systematischen Ausbau von Mehrweg und Unverpackt-Lösungen. Für den Einsatz von PRTs in Meeren, Flüssen und stark verschmutzten Gebieten sind Einheitliche und verbindliche Umweltverträglichkeitsprüfungen notwendig.

Factsheet Ozeanplastik

Das Factsheet des BUND erklärt, warum Ozeanplastik Greenwashing ist und was stattdessen gegen die Verschmutzung der Meere getan werden muss.

Plastik-Pellets

Plastikpellets sind der Grundbaustoff von nahezu jedem Plastikprodukt. In der Umwelt sind ein großes Problem: Jährlich gehen in der EU über 184. 000 Tonnen Kunststoffpellets verloren. Sie Verschmutzen Meere, Ökosysteme und die Tierwelt und bringen schädliche Chemikalien in die Nahrungskette ein. Exit Plastik setzt sich für starke EU-Regeln zum Transport von Plastikpellets ein.

Offener Brief: Plastikpellet-Krise offenbart Schwachstelle in vorgeschlagener EU-Verordnung

Offenen Brief an Mitarbeiter*innen des europäischen Parlaments zur geplanten EU Verordnung zur Reduktion von Plastikpellet-Verlusten. Anlass ist das Containerunglück vor Spaniens Küste Ende 2023, durch das mehr als tausend Säcke gefüllt mit Plastikpellets in die Meeresumwelt gelangt sind und an der Küste von Galizien angespült wurden.

Welche Lösungen braucht das Meer? (Mikro-)Plastik an der Quelle verhindern

8. Juni // 12:30 – 13:15 Uhr
Unsere Meere sind massiv von der Verschmutzung durch Kunststoffe in Form von Makro- und Mikroplastik betroffen. Diese Veranstaltung geht der Frage nach, welche Maßnahmen es braucht, um die Plastikverschmutzung zu verhindern und stellt Handlungsoptionen vor, um den Eintrag von Makro- und Mikroplastik in die Meere und andere Ökosysteme an der Quelle zu stoppen.

Bewährte Praktiken zur Reduzierung und Abschaffung von Einwegkunststoffprodukten in Europa

Dieser Bericht soll nationale sowie regionale Behörden, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure zur Reduzierung von Einwegplastikprodukten anregen. Damit soll eine ehrgeizige Umsetzung der EU-Einwegplastik-Richtlinie unterstützt werden. Der Katalog enthält mehr als 160 innovative Maßnahmen und Best-Practice-Beispiele, die bereits umgesetzt wurden und sich als erfolgreich erwiesen haben, und die auch in anderen geografischen Regionen und auf größerem Maße leicht reproduziert werden könnten.