Einweg-Verpackungsirrsinn stoppen!
MEHRWEG
zum
STANDARD
machen!
  • Wir können uns nicht aus der Plastikkrise heraus recyceln

    Denn Plastik ist schon in der Produktion problematisch: die Herstellung, das Recycling und die Entsorgung von Plastik gehen mit der Emission von hochgiftigen Substanzen und Treibhausgasen einher.

  • "Bio"-Plastik ist keine Alternative

    Dieses falsche Versprechen der Industrie suggeriert umweltverträglichkeit und führt in die Irre: die Rohstoffe werden in Monokulturen angebaut und das Problem wird allenfalls verlagert. Gleiches gilt für Papier.

  • Echte Lösungen müssen die PRODUKTION von Plastik eindämmen

    Nur so können Ressourcen geschont und unsere Gesundheit, das Klima und die Ökosysteme vor der Verschmutzung durch Plastik geschützt werden.

  • Unverpackt und Mehrweg zum Standard machen!

    Die Regierung mus den rechtlichen Rahmen für den systematischen Ausbau von unverpackt und Mehrweg abstecken. Hersteller tragen Verantwortung für ein Gelingen der Verpackungswende.

Positionspapier Mehrweg

Schluss mit der Verschwendung von Öl und Gas für die Produktion von Einwegplastik!

Kurzlebiges Einwegplastik macht einen Großteil der Plastikproduktion aus. In der Produktion werden enorme Mengen an Öl und Gas verschlungen, die als Energielieferanten und Rohstoff zum Einsatz kommen.

Ein Beispiel: Plastikflaschen bestehen aus Erdöl. Allein für Wasser in Einwegflaschen verbrauchen wir in Deutschland 320 Mio. Liter Erdöl pro Jahr. So viel, wie eine Großstadt wie Bonn für eine Heizsaison braucht.*

Wir brauchen den systematischen Ausbau von Mehrweg-Lösungen statt Einwegverpackungs-Irrsinn.

*Die Berechnung beruht auf dem deutschen Jahresverbrauch an Einwegplastikflaschen für Mineralwasser im Jahr 2019 (Quelle Umweltbundesamt) sowie dem gemittelten Gewicht verschiedener leerer PET-Flaschen. Es wurde die konservative Faustformel verwendet, dass pro kg PET ein kg Erdöl gebraucht wird. Nicht enthalten ist darin der Erdölverbrauch für den Warentransport und Einkauffahrten. Die reale Zahl liegt also vermutlich noch deutlich höher.

Mehr zu Mehrweg und der deutschen Verpackungsgesetzgebung:

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Triloge-PPWR

Die Verhandlungen zur EU-Verpackungsverordnung gehen in den Endspurt. In dieser letzten Phase des Verhandlungsprozesses geht es jetzt darum, einen Kompromiss zwischen EU-Kommission, EU-Rat und EU-Parlament auszuhandeln. Es ist die letzte Chance, um einen ambitionierten Text auszuhandeln. Schlüsseldatum ist der 4. März, wo eine endgültige Einigung erzielt werden soll.
26. Februar 2024/von Redakteur*in

Plenumsabstimmung-PPWR

Am 22.11.2023 hat das Europäische Parlament im Plenum über die EU-Verpackungsverordnung (“PPWR”) abgestimmt. In Folge der beispiellosen Lobby-Arbeit von Einweg-Profiteuren wurde der Text stark geschwächt - besonders in Bezug auf Abfallvermeidung und Mehrweg. Es kommt nun auf die Mitgliedsstaaten im Rat der EU an, hier für mehr Ambition zu sorgen. Deutschland trägt eine besondere Verantwortung.
24. November 2023/von Redakteur*in

PPWR: FAQ zu den Verhandlungen

Die Verhandlungen für eine überarbeitete EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) stehen unter massivem Druck der Einwegverpackungs- und Fast-Food-Lobby.
Wir appellieren an alle Abgeordneten des Europaparlaments eine weitere Verwässerung der Bestimmungen zu Abfallvermeidung und Mehrweg in der EU-Verpackungsverordnung zu verhindern!
17. November 2023/von Redakteur*in

EU-Verpackungsverordnung: Position des Umweltausschuss verwässert Vorschlag der Kommission

Gestern verabschiedete Position des EU-Umweltausschuss ist ambitionslos und verwässert den Vorschlag der EU-Kommission. Zu den kritischen Punkten gehören u.a. die Streichung der Mehrwegziele für Takeaway-Verpackungen sowie die Aufweichung des geplanten Einweg-Verpackungsverbot für den Vor-Ort-Verzehr in der Gastronomie, welches zu viele Ausnahmen enthält.
25. Oktober 2023/von Redakteur*in

Schlüsselempfehlungen für eine überarbeitete EU-Verpackungsgesetzgebung

Die Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), die derzeit im EU-Parlament geprüft wird, ist eine hervorragende Gelegenheit um eine Verpackungswende einzuleiten, die Verschwendung von wertvollen Ressourcen zu stoppen und die negativen Auswirkungen der Verpackungsflut einzudämmen.
Dieses Papier enthält Schlüsselempfehlungen des Bündnisses Exit Plastik für wirksame Maßnahmen in der PPWR.
11. Juli 2023/von Redakteur*in

Reaktion auf die vom BMUV veröffentlichten Eckpunkte für weniger Verpackungsmüll

Heute hat das Bundesumweltministerium Eckpunkte zum Gesetz für weniger Verpackungsmüll vorgelegt.
Der vorgelegte Gesetzesentwurf ist ein Schritt in die richtige Richtung zur Eindämmung der Verpackungsflut. Die vorgesehenen Maßnahmen reichen jedoch noch nicht aus, um die dringend benötigte Verpackungswende zu erreichen.
27. Juni 2023/von Redakteur*in