Format-Kategorie:
Enthält konkrete Veranstaltungen wie Konferenz, Runder Tisch und (online) Infoveranstaltungen.

Runder Tisch 2026

Wie gelingt die Plastikwende?

Wir laden Sie & Euch herzlich zu unserem Runden Tisch 2026 für Angehörige von NGOs und Initiativen ein, die sich mit Plastik beschäftigen:

EXIT PLASTIK
Runder Tisch für NGOs „Wie gelingt die Plastikwende?“

Dienstag, 10. Februar 2026 | 10:00-17:00 Uhr
In den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung | Schumannstr. 8 | 10117 Berlin

Der Runde Tisch 2026 steht unter dem Motto Wie gelingt die Plastikwende?. Wir wollen den Blick auf die Kräfte lenken, die hinter der Plastikkrise wirken – und auf die Möglichkeiten der Zivilgesellschaft, sie zu verändern. In interaktiven Formaten und Workshops beleuchten wir die kommunikativen, politischen und ökonomischen Dimensionen der Plastikwende:

  • Welche Narrative prägen unsere Kommunikation über Plastik?
  • Wie können wir das breite Bewusstsein für das Problem Plastik produktiv nutzen?
  • Welche Interessen und Machtstrukturen stehen einer echten Wende entgegen
  • Und welche Allianzen brauchen wir, um Märkte und Meinungen in Bewegung zu bringen?

Dazu erwarten euch eine Keynote von Dr. Melanie Bergmann, Wissensinputs zu aktuellen politischen Prozessen in Deutschland und der EU sowie Vernetzungsangebote und Workshops zu den kommunikativen, politischen und ökonomischen Dimensionen der Plastikwende. Hier das Programm im Detail:

Programm Runder Tisch

9:30
Ankommen

9:30
10:00
Eröffnung und Begrüßung

10:00
10:15
Keynote von Dr. Melanie Bergmann

10:15
11:00
Wissensinput „was passiert gerade politisch…“

u.a. zu Chemikalien in Verpackungen, Einwegkunststofffond, Verpackungssteuer, Textilienrichtlinie, erweiterter Herstellerverantwortung und mehr

11:00
12:15
Zivilgesellschaftliches Speeddating

12:15
13:00
Mittagspause

13:00
14:00
Workshopphase

u.a. mit Einführung in die Advocacy-Arbeit, Kommunikationsworkshop, Macht- und Konzernpolitik und finanzielle und ökonomische Komponente der Plastikkrise – mit u.a. der Facing Finance e.V. der Linken Medienakademie und Exit Plastik

14:00
16:30
Abschluss

16:30
17:00
Markt der Möglichkeiten*

NGOs stellen ihre Projekte vor

17:00
18:00
Abendveranstaltung

18:00

* Sie haben ein Projekt das Sie vorstellen wollen? Oder eine Studie zum berichten? Bringen Sie ihr Material mit. Wir werden nach dem runden Tisch und vor der Abendveranstaltung einen Raum zum Austausch und Präsentieren haben.

Abendveranstaltung: Podiumsdiskussion „Wege aus der Plastikkrise“

Im Anschluss an den Runden Tisch findet die öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Wege aus der Plastikkrise“ statt. Wir freuen uns sehr, dass Melanie Bergmann und Antje von Brook bereits zugesagt haben. Auch hierzu laden wir herzlich ein.

Hinweise zur Teilnahme:

Die Teilnahme am Runden Tisch ist Angehörigen von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen vorbehalten. Der Eintritt ist frei. Wer von weiter weg anreist und Unterstützung bei den Reisekosten benötigt, kann sich gerne direkt an uns wenden: kurz@forumue.de. Wir unterstützen nach Möglichkeit. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Anmeldung

Die Anmeldung ist ab sofort hier möglich:

Die Anmeldung erfolgt über die Website unserer Trägerorganisation HEJSupport e.V.. Die von Ihnen angegebenen Informationen werden von HEJSupport im Einklang mit unserer Datenschutzrichtlinie für Exit Plastik verarbeitet und NICHT an Dritte weitergegeben.

Konferenz 2024

Am 6. Februar 2024 organisierten wir als zivilgesellschaftliches Bündnis Exit Plastik eine zweiteilige Veranstaltung in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin und online. Zusammen mit über 120 Teilnehmenden und spannenden Gäst*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten wir Lösungsansätze für die Plastikkrise.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg!

Exit Plastik: Podiumsdiskussion im Rahmen von „Zur Nachahmung Empfohlen!“

Exit Plastik: Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung: Zur Nachahmung Empfohlen – Donnerstag, 29. Juni, 19:30 – 21:00 Uhr in den Uferhallen Berlin-Wedding.

An der Podiumsdiskussion nehmen neben Janine Korduan (BUND/Exit Plastik) die Künstlerin Swaantje Güntzel sowie weitere Gäste aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft teil. Moderation: Barbara Unmüßig (Publizistin und ehemalige Vorständin Heinrich-Böll-Stiftung).
In der Diskussion soll der Bogen von der Plastikverschmutzung adressierenden Kunst zu politischen Maßnahmen zur Regulierung der Produktion und des Konsums von Plastik geschlagen werden.

Zero Waste Cities – Engagement für Abfallreduktion an der Quelle

29. Juni // 12:30 – 13:15 Uhr
Zero Waste bedeutet, die Beziehung zwischen Mensch und Abfall neu zu gestalten, den Wert und die Energie von Ressourcen zu erhalten und gleichzeitig ein gesellschaftliches florieren und gedeihen zu ermöglichen. Mit Kiel und München haben sich bereits zwei deutsche Städte das Ziel gesetzt, das Abfallaufkommen kontinuierlich zu reduzieren und die Zero-Waste-Philosophie in ihre lokale Abfallwirtschaft zu integrieren. Die Veranstaltung vermittelt, welche wichtige Rolle Städte und Gemeinden bei der Plastikvermeidung spielen und wie der Wandel hin zu Zero Waste gelingen kann.

Plastikmüll-Exporte – Aus den Augen aus dem Sinn?

22. Juni // 12:30 – 13:15 Uhr
Plastikmüll aus Deutschland landet immer noch auf illegalen Deponien oder wird in der Türkei oder Malaysia verbrannt, was den Menschen vor Ort und der Umwelt schadet. Die Veranstaltung thematisiert, warum Deutschland die Verantwortung für seinen Plastikmüll nicht weiter exportieren darf. Sie zeigt Handlungsoptionen auf, damit deutscher Plastikmüll und die sich daraus lösenden gefährlichen Chemikalien künftig keine Böden und Gewässer des globalen Südens mehr verseuchen und die menschliche Gesundheit geschützt wird.

Unverpackt, Reuse und Refill – Plastikvermeidung mit System

15. Juni // 12:30 – 13:15 Uhr
Der World Refill Day am 16. Mai macht darauf aufmerksam, wie wir die Plastikverschmutzung durch Mehrweg und Wiederbefüllung reduzieren können. In dieser Veranstaltung thematisieren wir die Notwendigkeit von systemischen unverpackt-, reuse- und refill-Lösungen, um das enorme, jedoch bisher ungenutzte Einsparpotenzial von Plastik im Verpackungsbereich auszuschöpfen. Spoiler: Allein durch den Konsum von Leitungswasser können wir 9 Mrd. Einwegflaschen pro Jahr einsparen. Ist es da nicht an der Zeit, die Verfügbarkeit von Trinkwasser im öffentlichen Raum zu erhöhen?!

Welche Lösungen braucht das Meer? (Mikro-)Plastik an der Quelle verhindern

8. Juni // 12:30 – 13:15 Uhr
Unsere Meere sind massiv von der Verschmutzung durch Kunststoffe in Form von Makro- und Mikroplastik betroffen. Diese Veranstaltung geht der Frage nach, welche Maßnahmen es braucht, um die Plastikverschmutzung zu verhindern und stellt Handlungsoptionen vor, um den Eintrag von Makro- und Mikroplastik in die Meere und andere Ökosysteme an der Quelle zu stoppen.

Weichenstellung – Herausforderungen und Chancen eines globalen Plastikabkommens

25. Mai // 12:30 – 13:15 Uhr
Anfang März verabschiedete die Umweltversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution, die den Weg für ein rechtlich bindendes globales Plastikabkommen ebnet, das den gesamten Lebenszyklus von Plastik in den Blick nimmt. Nun geht es darum, einen entsprechenden globalen Vertrag auszuhandeln. In der Veranstaltung gehen wir darauf ein, warum wir ein verbindliches globales Abkommen brauchen, was die Chancen und Herausforderungen eines solchen Vertrags sind und wie sich der aktuelle Prozess nun gestaltet.

Hot Spot Plastikindustrie – Mittreiberin der Erderhitzung

18. Mai // 12:30 – 13:15 Uhr
Als wesentlicher Sektor betreibt die petrochemische Industrie bislang jenseits der politischen Aufmerksamkeit Business-as-Usual; dabei ist ihr Beitrag zur Klimakrise und der dazugehörenden Plastikproblematik enorm. Die Veranstaltung gibt einen Überblick zur negativen Klimawirkung des petrochemischen Sektors (insbesondere der Plastikindustrie), stellt dar, wie dessen Expansion und die Fracking-Industrie in den USA zusammenhängen und verweist auf den dringenden Handlungsbedarf im Hinblick auf Klimaschutzvorgaben in diesem Bereich – auch und gerade in Deutschland und Europa.

False Solutions und warum Mehrweg das neue Normal sein muss

11. Mai // 12:30 – 13:15 Uhr
„Bioplastik“, „Ozeanplastik“, chemisches „Recycling“… Die Plastik-Industrie verfolgt viele vermeintlich nachhaltige Ansätze, mit denen sie die massenhafte Einwegplastik-Produktion grün anstreicht, während sie weiter am Wachstumskurs festhält. Zur Bewältigung der Plastikkrise braucht es jedoch echte Lösungen, wie unverpackt und Mehrwegsysteme, die die Plastik-Flut an der Quelle stoppen sowie wahre Herstellerverantwortung. Nur so können wir unsere lebenswichtigen Ressourcen nachhaltig schonen.