Mitmachen beim Brand Audit 2022!

UNTERNEHMEN ZUR VERANTWORTUNG ZIEHEN!

Mit echten Lösungen Plastikflut an der Quelle stoppen!

Unterstützt die weltweite #breakfreefromplastic-Bewegung (BFFP). Zieht die Unternehmen die die Plastikverschmutzung verursachen zur Verantwortung, indem ihr einen eigenen „Brand Audit“ durchführt!

Denn Plastik überschwemmt unsere Umwelt und gefährdet uns und unser Klima. Plastik wird zu 99% aus fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas und Kohle erzeugt. Zudem entweichen gefährliche Schadstoffe überall dort aus Plastik, wo es genutzt oder entsorgt wird und bedrohen unsere Gesundheit und Ökosysteme.

Um die Plastikkrise in den Griff zu bekommen, müssen die hauptverantwortlichen Unternehmen aufhören, unnötiges (Einweg-)Plastik herzustellen. Sie müssen auf echte Lösungen setzen, wie Verpackungsvermeidung und den Ausbau von Mehrwegsystemen. Denn so sehr wir auch selbst versuchen Plastik zu vermeiden und zu recyceln – bei den aktuellen Produktionsraten von (Einweg-)Plastikverpackungen und -produkten wird das niemals genug sein!

Indem wir die Marken dokumentieren, die auf Plastikmüll zu finden sind, können wir die hauptverantwortlichen Unternehmen für die Plastikverschmutzung identifiziert und zur Verantwortung ziehen. Deshalb ruft BFFP seit 2017 Menschen auf der ganzen Welt zur Durchführung sogenannter Brand Audits auf. Die Ergebnisse dieser gigantischen Citizen Science Initiative werden in einem jährlichen Report zusammengefasst. Die Datensammlung unterstützt auch das Globale Plastikabkommen.

So funktioniert’s:

  • 1. Plastikmüll in der Umwelt sammeln

  • 2. Nach Herstellern sortieren

  • 3. Daten erfassen

  • 4. Daten bis zum 30.9. an BFFP übermitteln

  • 5. Aufmerksamkeit erzeugen

Jetzt loslegen?!

Alles was Ihr braucht, um einen eigenen Brand Audit durchzuführen, findet Ihr auf der Brand Audit-Seite von BFFP und direkt unten verlinkt.

Top-Verschmutzer 2021:

Forderungen des Bündnisses Wege aus der Plastikkrise

Um die Plastikkrise zu lösen, muss jetzt schnell und entschlossen gehandelt werden. Statt eines verschwenderischen linearen Wirtschaftssystems brauchen wir eine ressourcenschonende und schadstofffreie Kreislaufwirtschaft. Die Eliminierung von Einwegverpackungen und der systemische Ausbau von verpackungsfreien Angeboten und Mehrweg sind dafür essentiell.

Die Politik muss den gesetzlichen Rahmen für die Verpackungs- und Plastikwende schaffen, um die Müllflut und Ressourcenverschwendung zu stoppen. Sie muss entschieden Maßnahmen treffen, damit keine wertvollen Rohstoffe mehr für die treibhausgasintensive Herstellung von unnötigem Plastik verschwendet werden. Das gilt für fossile Energieträger wie Öl und Gas ebenso wie für nachwachsende Ressourcen.

Verbindliche Zielvorgaben für den systematischen Ausbau von unverpackten Warenangeboten und Mehrweg-Lösungen sind nötig, ebenso wie Investitionssicherheit und finanzielle Anreize für die Verpackungs-Reduktion. Hersteller und Inverkehrbringer müssen Teil der Lösung sein und nicht Teil des Problems. Sie müssen für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit ihrer Produkte und Verpackungen entlang des gesamten Lebenszyklus in die Pflicht genommen werden. Schadstoffe in Plastik müssen verboten werden.

Wir brauchen zudem ein verbindliches globales Plastikabkommen, was den gesamten Lebenszyklus von Plastik umfasst, um die anhaltende Bedrohung der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt durch Plastik zu beenden

Eine Übersicht über alle unsere Forderungen sowie die Forderungen im Detail finden sich hier.