Themenfelder – Inhalts-Kategorie:
Zur zusammenfassenden Strukturierung.
Zu diesem Themenfeld gehören die Themen Brand Audit, Abfallvermeidung, Mehrweg, Reduktion, Refill, Unverpackt, Zero Waste, Herstellerverantwortung.

Presseinformation: Zivilgesellschaft, Unternehmen und Städte fordern von der EU mehr Einsatz für Mehrweg

Brüssel, Belgien – Bürger*innen, Unternehmen, Städte und Nichtregierungsorganisationen in ganz Europa fordern die EU auf, Rechtsvorschriften zu verabschieden, die Mehrwegsysteme unterstützen, um Ressourcenverbrauch, Abfall und Umweltverschmutzung zu verringern und eine Kreislaufwirtschaft zu erreichen. Bei einer Aktion vor dem Europäischen Parlament in Brüssel am 12. Oktober 2022, wird die Break Free From Plastic-Bewegung die im Rahmen der europaweiten #WeChooseReuse-Kampagne gesammelten Unterschriften an den Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, und die Europaabgeordnete Fréderique Riesas übergeben.

Mehrweg | gemeinsames Positionspapier des Bündnisses

Dieses Positionspapier „Mehrweg“ des Bündnisses Wege aus der Plastikkrise zeigt welche Maßnahmen nötig sind, um Mehrweg zum neuen Normal zu machen. Denn das Angebot unverpackter Waren und der Ausbau von flächendeckenden Mehrwegsystemen reduzieren Plastik an der Quelle. Es sind Schlüsselstrategien, um Ressourcen zu schonen und unsere Gesundheit, das Klima und Ökosysteme nachhaltig vor der Verschmutzung durch Plastik entlang des gesamten Lebenszyklus zu schützen. Auf nationaler Ebene ist bspw. die Ausweitung rechtlich verbindlicher Mehrwegquoten auf die Bereiche Verkaufs-, Transport- und Versandverpackungen notwendig. Auf EU-Ebene sollte Deutschland eine ambitionierte Überarbeitung der Richtline über Verpackungen und Verpackungsmüll unterstützen.

Re-Use

Unverpackt, Reuse und Refill – Plastikvermeidung mit System

15. Juni // 12:30 – 13:15 Uhr
Der World Refill Day am 16. Mai macht darauf aufmerksam, wie wir die Plastikverschmutzung durch Mehrweg und Wiederbefüllung reduzieren können. In dieser Veranstaltung thematisieren wir die Notwendigkeit von systemischen unverpackt-, reuse- und refill-Lösungen, um das enorme, jedoch bisher ungenutzte Einsparpotenzial von Plastik im Verpackungsbereich auszuschöpfen. Spoiler: Allein durch den Konsum von Leitungswasser können wir 9 Mrd. Einwegflaschen pro Jahr einsparen. Ist es da nicht an der Zeit, die Verfügbarkeit von Trinkwasser im öffentlichen Raum zu erhöhen?!

False Solutions und warum Mehrweg das neue Normal sein muss

11. Mai // 12:30 – 13:15 Uhr
„Bioplastik“, „Ozeanplastik“, chemisches „Recycling“… Die Plastik-Industrie verfolgt viele vermeintlich nachhaltige Ansätze, mit denen sie die massenhafte Einwegplastik-Produktion grün anstreicht, während sie weiter am Wachstumskurs festhält. Zur Bewältigung der Plastikkrise braucht es jedoch echte Lösungen, wie unverpackt und Mehrwegsysteme, die die Plastik-Flut an der Quelle stoppen sowie wahre Herstellerverantwortung. Nur so können wir unsere lebenswichtigen Ressourcen nachhaltig schonen.

Plastikatlanten – Übersetzungen und Begleitmaterialien

Der Plastikatlas bietet Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff. Seit im Juni 2019 der erste deutsche Plastikatlas erschienen ist, haben unsere Auslandsbüros zahlreiche weitere Versionen veröffentlicht, sowohl Übersetzungen als auch regionale Ausgaben. Begleitet werden die Atlanten von informativen Online-Dossiers und interessanten Videoclips auf den Webseiten der Büros. Aber auch andere spannende Formate sind rund um den Plastikatlas entstanden. Hier ein Überblick.

Wand des Wissens: Für ein Leben ohne Plastik

Die Social Wall des BUND vereint das geballte Know-how von Menschen, die ihre Ideen, Erfahrungen und Tipps dazu unter #plastikfasten über Facebook, Twitter, Instagram oder Youtube geteilt haben.

Realising Reuse – The potential for scaling up reusable packaging, and policy recommendations

Ein Plädoyer für die Verbreitung von Mehrwegverpackungen in Europa – Dieses Briefing zeigt, dass unter den richtigen Bedingungen, einschließlich eines unterstützenden politischen Rahmens, Wiederverwendung in der EU florieren kann, Umweltauswirkungen von Verpackungen verringert werden können und Unternehmen wie auch Verbraucher*innen Geld sparen können.

Plastiksteuer auf Verursacher umlegen!

Deutschland führt rund 1,3 Milliarden Euro Steuergelder für seinen nicht recycelten Plastikmüll nach Brüssel ab. Aber nur wenn die Verpackungsindustrie als eigentlicher Verursacher des Mülls diese Plastiksteuer zahlen muss, können die Unternehmen dazu gebracht werden, die Menge an Einweg-Verpackungen erheblich zu verringern und neue ressourcenschonende Geschäftsmodelle zu entwickeln. Unterstützen Sie unsere Forderungen!

Pressemitteilung: Für Müllflut verantwortliche Unternehmen müssen Plastiksteuer zahlen, nicht Steuerzahlerinnen und Steuerzahler

Die für den Kunststoffmüll verantwortlichen Unternehmen müssen die Plastiksteuer zahlen. Dies fordert das Bündnis aus gesellschaftlichen Gruppen „Wege aus der Plastikkrise“ in einem offenen Brief an die demokratischen Parteien im Bundestag. Allein in 2021 überweist die Bundesregierung rund 1,3 Milliarden Euro Steuergeld nach Brüssel, anstatt die Verursacher unökologischer, nicht recyclingfähiger Verpackungen in die Pflicht zu nehmen.