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Zur zusammenfassenden Strukturierung.
Zu diesem Themenfeld gehören die Themen Brand Audit, Abfallvermeidung, Mehrweg, Reduktion, Refill, Unverpackt, Zero Waste, Herstellerverantwortung.

Brand Audit

Mitmachen: Indem wir die Marken dokumentieren, die auf Plastikmüll zu finden sind, können wir die hauptverantwortlichen Unternehmen für die Plastikverschmutzung identifiziert und zur Verantwortung ziehen. Deshalb ruft die weltweite #breakfreefromplastic-Bewegung seit 2017 Menschen auf der ganzen Welt zur Durchführung sogenannter Brand Audits auf.

Jetzt #breakfreefromplastic unterstützen und einen eigenen „Brand Audit“ durchführen!

Rundbrief: Ein Recht auf Mehrweg – für alle!

Die Politik hat versäumt den Rahmen zu setzen und Mehrwegsysteme zu erhalten oder auszubauen – von Konserven bis Kosmetik. Es würde überall ökologisch viel Sinn ergeben, denn nur Mehrwegartikel sind echter Ressourcen- und Klimaschutz. Die Versuche, Mehrweg wieder breiter zu verankern sind bemerkenswerte Leuchttürme, greifen jedoch nicht und die Verantwortlichen ziehen keine Lehren aus der Vergangenheit.

Rundbrief: Reduktion & Mehrwegsysteme zuerst

Die Produktion und Nutzung von Plastik hat in den letzten 75 Jahren so stark zu genommen, dass das Material mittlerweile ein eigenes Zeitalter definiert. Wir leben im Plastozän mit allen Fortschritten, die uns der Kunststoff brachte, aber auch den unzähligen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Aktuelle Trends sagen eine enorme Steigerung der Produktion voraus, obwohl schon jetzt klar ist, dass Plastik unseren Planeten vermüllt. Ein „Weiter so“ wie bisher kann es nicht geben.

Rundbrief: Differenziert statt pauschal

Der Umgang mit Plastik(abfällen) wird immer mehr zur Schlüsselherausforderung für die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen: Diese werden ohne Plastik kaum erreichbar sein, mit den linearen Nutzungsmustern führen sie jedoch absehbar in die Katastrophe. Dabei wird kaum diskutiert, wie Länder des Globalen Südens von stärker zirkulärer Plastiknutzung betroffen sein könnten.

Now in English: Transformation by design, not by disaster

This publication is a civil society appeal to reduce primary resource consumption, supported by around 60 organizations and initiatives. It includes fossil resources, e.g. for plastics, as well as mineral, metallic and renewable resources. The paper showcases the need for immediate reduction of resource consumption and for changing to truly circular and sustainable production pattern.

Für ein globales Plastikabkommen!

Um die anhaltende Bedrohung der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt durch Plastik zu beenden, brauchen wir ein verbindliches globales Plastikabkommen, das den gesamten Lebenszyklus von Plastik umfasst, einschließlich der Rohstoffgewinnung, der Produktion, des Transports, der Nutzung, der Entsorgung und der Sanierung. Regierungsvertreter*innen müssen Ende Februar, bei der UNEA 5.2 in Nairobi, die Weichen dafür stellen.

Unverpacktläden: Vorreiter für einen nachhaltigen Konsum

Die Unverpackt-Läden befinden sich augenblicklich in einer extrem schweren Situation, in der viele der Betreiber*innen aufgeben müssen.
Aus der Politik erfahren sie kaum Unterstützung. Was dabei vollkommen ausgeblendet wird: Die Betreiber*innen sind nicht einfach Einzelunternehmer*innen mit Gewinnerzielungsinteresse. Es sind Akteur*innen des Wandels. Menschen, die Strukturen transformiert haben und gezeigt haben: es geht auch anders.

Parlamentarisches Frühstück: Ja zum Ressourcenschutz!

Gemeinsam mit dem umweltpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Jan-Niclas Gesenhues, laden die Mitglieder von EXIT PLASTIK herzlich ein zum parlamentarischen Frühstück „Ja zum Ressourcenschutz! Plastik in der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie“ – Vermeidung und Mehrweg, am 26. Januar 2023 in Berlin.

Presseinformation: Zivilgesellschaft, Unternehmen und Städte fordern von der EU mehr Einsatz für Mehrweg

Brüssel, Belgien – Bürger*innen, Unternehmen, Städte und Nichtregierungsorganisationen in ganz Europa fordern die EU auf, Rechtsvorschriften zu verabschieden, die Mehrwegsysteme unterstützen, um Ressourcenverbrauch, Abfall und Umweltverschmutzung zu verringern und eine Kreislaufwirtschaft zu erreichen. Bei einer Aktion vor dem Europäischen Parlament in Brüssel am 12. Oktober 2022, wird die Break Free From Plastic-Bewegung die im Rahmen der europaweiten #WeChooseReuse-Kampagne gesammelten Unterschriften an den Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, und die Europaabgeordnete Fréderique Riesas übergeben.

Mehrweg | gemeinsames Positionspapier des Bündnisses

Dieses Positionspapier „Mehrweg“ des Bündnisses Wege aus der Plastikkrise zeigt welche Maßnahmen nötig sind, um Mehrweg zum neuen Normal zu machen. Denn das Angebot unverpackter Waren und der Ausbau von flächendeckenden Mehrwegsystemen reduzieren Plastik an der Quelle. Es sind Schlüsselstrategien, um Ressourcen zu schonen und unsere Gesundheit, das Klima und Ökosysteme nachhaltig vor der Verschmutzung durch Plastik entlang des gesamten Lebenszyklus zu schützen. Auf nationaler Ebene ist bspw. die Ausweitung rechtlich verbindlicher Mehrwegquoten auf die Bereiche Verkaufs-, Transport- und Versandverpackungen notwendig. Auf EU-Ebene sollte Deutschland eine ambitionierte Überarbeitung der Richtline über Verpackungen und Verpackungsmüll unterstützen.