Einladung zum Online-Talk von WECF: Giftfreie Menstruation

Online-Talk von WECF am 24.5.2022 | Wenn es ein Thema gibt,  bei  dem  sich Gesundheit, Chemikalien und Umwelt und die Rechte von Frauen* überschneiden, dann ist es die Menstruation. Neben dem bestehenden Tabu über die Menstruation an sich, gibt es weitere Tabus, die in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte weitgehend unbeachtet  bleiben. Dazu gehören Gesundheits-  und  Umweltprobleme, die mit unserer Periode verbunden sind. Herkömmliche Menstruationsprodukte,  teilweise mit einem hohen Plastikanteil, können schädliche Chemikalien enthalten, die die Gesundheit belasten und Einmalprodukte  belasten die Umwelt. In Deutschland  wird  diesen  Themen sowohl in der Öffentlichkeit als  auch in der Politik noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Online Event Serie 1

Zero Waste Cities – Engagement für Abfallreduktion an der Quelle

29. Juni // 12:30 - 13:15 Uhr Zero Waste bedeutet, die Beziehung zwischen Mensch und Abfall neu zu gestalten, den Wert und die Energie von Ressourcen zu erhalten und gleichzeitig ein gesellschaftliches florieren und gedeihen zu ermöglichen. Mit Kiel und München haben sich bereits zwei deutsche Städte das Ziel gesetzt, das Abfallaufkommen kontinuierlich zu reduzieren und die Zero-Waste-Philosophie in ihre lokale Abfallwirtschaft zu integrieren. Die Veranstaltung vermittelt, welche wichtige Rolle Städte und Gemeinden bei der Plastikvermeidung spielen und wie der Wandel hin zu Zero Waste gelingen kann.

Plastikmüll-Exporte – Aus den Augen aus dem Sinn?

22. Juni // 12:30 - 13:15 Uhr Plastikmüll aus Deutschland landet immer noch auf illegalen Deponien oder wird in der Türkei oder Malaysia verbrannt, was den Menschen vor Ort und der Umwelt schadet. Die Veranstaltung thematisiert, warum Deutschland die Verantwortung für seinen Plastikmüll nicht weiter exportieren darf. Sie zeigt Handlungsoptionen auf, damit deutscher Plastikmüll und die sich daraus lösenden gefährlichen Chemikalien künftig keine Böden und Gewässer des globalen Südens mehr verseuchen und die menschliche Gesundheit geschützt wird.

Unverpackt, Reuse und Refill – Plastikvermeidung mit System

15. Juni // 12:30 - 13:15 Uhr Der World Refill Day am 16. Mai macht darauf aufmerksam, wie wir die Plastikverschmutzung durch Mehrweg und Wiederbefüllung reduzieren können. In dieser Veranstaltung thematisieren wir die Notwendigkeit von systemischen unverpackt-, reuse- und refill-Lösungen, um das enorme, jedoch bisher ungenutzte Einsparpotenzial von Plastik im Verpackungsbereich auszuschöpfen. Spoiler: Allein durch den Konsum von Leitungswasser können wir 9 Mrd. Einwegflaschen pro Jahr einsparen. Ist es da nicht an der Zeit, die Verfügbarkeit von Trinkwasser im öffentlichen Raum zu erhöhen?!

Welche Lösungen braucht das Meer? (Mikro-)Plastik an der Quelle verhindern

8. Juni // 12:30 - 13:15 Uhr Unsere Meere sind massiv von der Verschmutzung durch Kunststoffe in Form von Makro- und Mikroplastik betroffen. Diese Veranstaltung geht der Frage nach, welche Maßnahmen es braucht, um die Plastikverschmutzung zu verhindern und stellt Handlungsoptionen vor, um den Eintrag von Makro- und Mikroplastik in die Meere und andere Ökosysteme an der Quelle zu stoppen.

Für ein globales Plastikabkommen!

Um die anhaltende Bedrohung der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt durch Plastik zu beenden, brauchen wir ein verbindliches globales Plastikabkommen, das den gesamten Lebenszyklus von Plastik umfasst, einschließlich der Rohstoffgewinnung, der Produktion, des Transports, der Nutzung, der Entsorgung und der Sanierung. Regierungsvertreter*innen müssen Ende Februar, bei der UNEA 5.2 in Nairobi, die Weichen dafür stellen.

Plastik im Koalitionsvertrag

Was steht in dem am 24.11.2021 veröffentlichte Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP zum Thema Plastik? Wo sehen wir unsere Forderungen erfüllt und welche Aspekte müssen weiter gestärkt werden, oder fehlen? Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick.

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Pressebriefing: Petrochemie und Plastikindustrie – Mittreiber der Erderhitzung

Als wesentlicher Sektor betreibt die petrochemische Industrie bislang jenseits der politischen Aufmerksamkeit Business-as-Usual; dabei ist ihr Beitrag zur Klimakrise und der dazugehörenden Plastikproblematik enorm. Dieses Pressebriefing gibt einen kurzen Überblick zur negativen Klimawirkung des petrochemischen Sektors (insbesondere der Plastikindustrie), stellt dar, wie dessen Expansion und die Fracking-Industrie in den USA zusammenhängen und verweist auf den dringenden Handlungsbedarf im Hinblick auf Klimaschutzvorgaben in diesem Bereich – auch und gerade in Deutschland und Europa.