Unverpacktläden: Vorreiter für einen nachhaltigen Konsum

Die Unverpackt-Läden befinden sich augenblicklich in einer extrem schweren Situation, in der viele der Betreiber*innen aufgeben müssen.
Aus der Politik erfahren sie kaum Unterstützung. Was dabei vollkommen ausgeblendet wird: Die Betreiber*innen sind nicht einfach Einzelunternehmer*innen mit Gewinnerzielungsinteresse. Es sind Akteur*innen des Wandels. Menschen, die Strukturen transformiert haben und gezeigt haben: es geht auch anders.

Parlamentarisches Frühstück: Ja zum Ressourcenschutz!

Gemeinsam mit dem umweltpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Jan-Niclas Gesenhues, laden die Mitglieder von EXIT PLASTIK herzlich ein zum parlamentarischen Frühstück „Ja zum Ressourcenschutz! Plastik in der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie“ – Vermeidung und Mehrweg, am 26. Januar 2023 in Berlin.

Transformation by Design, not by Disaster! Zivilgesellschaftlicher Appell zur Senkung des absoluten Ressourcenverbrauchs.

Ein Jahr nach Amtsantritt ist die Ampelregierung bei dem im Koalitionsvertrag versprochenen Ressourcenschutz noch keinen Schritt weiter. Ein breites Bündnis aus mehr als 50 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert deshalb von der Bundesregierung konkrete und gesetzlich verankerte Ressourcenschutzziele. Nur so kann zukünftig ein sozial gerechter und ökologisch verträglicher Rohstoff-Verbrauch gewährleistet und Abhängigkeiten reduziert werden.

Fünf Jahre schlimmste Plastikverschmutzer in Folge: Happy Trashiversary!

Happy Trashiversary @CocaCola, @PepsiCo, @Nestle, @Unilever und @Mondelez International!
Diese Unternehmen sind die schlimmsten globalen Plastikverschmutzer der letzten FÜNF JAHRE

Menschen auf der ganzen Welt haben beim #BrandAudit2022 zum fünften Mal in Folge die Marken dokumentieren, die auf Plastikmüll stehen und so die hauptverantwortlichen Unternehmen für die Plastikverschmutzung identifiziert.
Der Report BRANDED fasst die Ergebnisse und Erkenntnisse der Letzten fünf Jahre zusammen: fünf Jahre Datensammlung, fünf Jahre voller gescheiterter Versprechen, fünf Jahre falscher Lösungen.

Die Flut an Plastikmüll muss an der Quelle gestoppt werden! Es ist höchste Zeit für die Unternehmen, ein Positivbeispiel zu werden und auf Refill und Mehrweg umzusteigen!

Presseinformation: Kampf gegen Einwegplastik: Deutschland hinkt hinter EU-Staaten wie Frankreich und Portugal hinterher

Bei der Umsetzung der EU-Einwegplastikrichtlinie zur Reduktion von Einweg-Plastikartikeln gibt es deutlichen Nachbesserungsbedarf in Deutschland. Das zeigt der heute veröffentlichte jährliche Bericht der Rethink Plastic Alliance und der Break Free From Plastic-Bewegung, der die Fortschritte bei der Verabschiedung nationaler Maßnahmen im Rahmen der „SUPD“ („single-use plastics Directive“) in EU-Ländern untersucht.

Scheinlösungen | gemeinsames Fact Sheet des Bündnisses

Das Fact Sheet zeigt Scheinlösungen zur Plastikkrise auf, wie das chemische „Recycling“ und den Einsatz von vermeintlich umweltfreundlichen Materialien wie Papier und „Bio“-Plastik, die vermehrt Einwegverpackungen aus Plastik ersetzen. Gemein ist diesen Ansätzen, dass sie den nötigen systemischen Wandel zu einer ressourcenschonenden und schadstofffreien echten Kreislaufwirtschaft ausbremsen. Stattdessen zementieren sie den Status-Quo des linearen Wirtschaftens auf Kosten der menschlichen Gesundheit, des Klimas und der Umwelt.

Brand Audit 2022

Mitmachen: Indem wir die Marken dokumentieren, die auf Plastikmüll zu finden sind, können wir die hauptverantwortlichen Unternehmen für die Plastikverschmutzung identifiziert und zur Verantwortung ziehen. Deshalb ruft die weltweite #breakfreefromplastic-Bewegung seit 2017 Menschen auf der ganzen Welt zur Durchführung sogenannter Brand Audits auf.

Jetzt #breakfreefromplastic unterstützen und einen eigenen “Brand Audit” durchführen!

Die Ergebnisse dieser gigantischen Citizen Science Initiative werden in einem jährlichen Report zusammengefasst.

FlüssigErdgas: Keine Lösung aus der Krise

Hinweis: FlüssigErdgas – Keine Lösung aus der Krise. Eine Veranstaltung vom Klimabündnis gegen LNG, der Deutsche Umwelthilfe, Robin Wood und BUND Hamburg | Am 6. August gibt es im sommerlichen Setting des Karo Beach-Clubs (nahe U-Bahn Feldstraße, Hamburg) Kurzinputs und Infostände rund um das Thema, mit anschließender Podiumsdiskussion im gegenüberliegenden Centro Sociale. Auch das Exit Plastik Bündnis wird mit einem Infostand vertreten sein und für Gespräche über den fossilen Ressourcenverbrauch für Plastik und die damit verbundene Klimaerhitzung sowie über Wege aus der Plastikkrise bereitstehen.

Unter Verschluss? Was uns Europas Supermärkte über Plastik verschweigen

Der Report “Unter Verschluss? Was uns Europas Supermärkte über Plastik verschweigen“ ist das Ergebnis der ersten europaweiten Untersuchung der Plastik-Strategien großer Supermarktketten. Sie offenbart die Doppelmoral großer deutscher Supermärkte und die Ambitionslosigkeit bei der Lösung der Plastikkrise. Die Studie ist aus der Zusammenarbeit von mehr als 20 europäischen NGOs der weltweiten Break Free from Plastic-Bewegung entstanden.

Mehrweg | gemeinsames Positionspapier des Bündnisses

Dieses Positionspapier “Mehrweg” des Bündnisses Wege aus der Plastikkrise zeigt welche Maßnahmen nötig sind, um Mehrweg zum neuen Normal zu machen. Denn das Angebot unverpackter Waren und der Ausbau von flächendeckenden Mehrwegsystemen reduzieren Plastik an der Quelle. Es sind Schlüsselstrategien, um Ressourcen zu schonen und unsere Gesundheit, das Klima und Ökosysteme nachhaltig vor der Verschmutzung durch Plastik entlang des gesamten Lebenszyklus zu schützen. Auf nationaler Ebene ist bspw. die Ausweitung rechtlich verbindlicher Mehrwegquoten auf die Bereiche Verkaufs-, Transport- und Versandverpackungen notwendig. Auf EU-Ebene sollte Deutschland eine ambitionierte Überarbeitung der Richtline über Verpackungen und Verpackungsmüll unterstützen.