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Alle Mitglieder von Exit Plastik und Partnern die als Herausgeber:innen bei Veröffentlichungen, etc. gekennzeichnet werden sollen.

Online Kurs:

Plastikkrise: Gesundheit, Umwelt und Regulierung

In diesem kostenlosen Online-Kurs von Health and Environmental Justice Support geht es um die Umweltverschmutzung durch Plastik – besonders um die schädlichen Chemikalien, die in vielen Plastikprodukten enthalten sind. Dabei schauen wir uns an, warum diese Chemikalien problematisch sind, wie sie in die Umwelt gelangen und welche Auswirkungen sie auf unsere Gesundheit und die Natur haben können.

Der Kurs stützt sich auf Erkenntnisse aus wichtigen Berichten und stellt außerdem aktuelle Gesetze vor.

Ziel des Kurses ist es, ein besseres Verständnis dafür zu vermitteln, welche Kunststoffe besonders problematisch sind, warum es wichtig ist, genau zu wissen, welche Chemikalien in einem Produkt stecken – und was wir tun können, um die Umwelt und unsere Gesundheit besser zu schützen.

Trinkwasserzugang im öffentlichen Raum

Öffentlich unterversorgt:Warum wir mehr öffentlicheTrinkbrunnen brauchen

Das Hintergrund Papier von Bündnismitglied a tip: tap e.V. zeigt auf warum der Zugang zu öffentlichen Trinkbrunnen in Deutschland für Umwelt, Gesundheit und
Gesellschaft von entscheidender Bedeutung ist.

Es wird die aktuelle Lage von Trinkbrunnen in Deutschland dargelegt, rechtliche Grundlagen erläutert und Beispiele aus anderen Ländern betrachtet.

Newsletter März 2026

Exit Plastik Newsletter mit Updates zu plastikrelevanten Politikprozessen und mehr!

Fact Sheet – Plastik Mythen

Das Fact Sheet „Plastik Mythen“ macht deutlich: Es existiert keine Wunderpille. Wir brauchen echte und strukturelle Veränderungen für weniger Plastik. Verabschieden wir uns von Scheinlösungen. 

Denn die Plastikkrise lässt sich nicht mit leeren Versprechen lösen, sondern nur mit systemischen Ansätzen. Die Umwelt- und Gesundheitsprobleme, die mit der Plastik in Verbindung stehen, sowie die stetig wachsende Neuproduktion von Plastik sind tief verwurzelt mit Produktionsmustern der chemischen Industrie.  

Im Fact Sheet räumt Exit Plastik mit gängigen Plastikmythen auf und entzaubert wundersame Erzählungen zu Plastik.

Inhalte des Fact Sheets:

Wahrheit zu Mythos 1: Es gibt keine Pille gegen die Plastikverschmutzung
Wahrheit zu Mythos 2: Plastik ist nicht nachhaltig
Wahrheit zu Mythos 3: Wir können uns aus der Krise nicht heraus-recyceln
Wahrheit zu Mythos 4: Technologische Wunderlösungen sind falsche Versprechen
Wahrheit zu Mythos 5: „Chemical Recycling“ – heiße Luft statt Lösung

Plastik Mythen als Illustrationen:

Bewertung der Richtlinie über Einwegkunststoffe

Verbändeanhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Verpackungsrechts und anderer Rechtsbereiche an die Verordnung (EU) 2025/40

Die Europäische Kommission führt eine Bewertung der Richtlinie (EU) 2019/904 (https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2019/904/oj) über die Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt durch. Die Einwegkunststoffrichtlinie (engl. Abkürzung „SUPD“) wurde im Juni 2019 verabschiedet und soll zwischen 2025 und 2027 unter Einbeziehung aller relevanten Interessengruppen evaluiert werden, um ihre Wirksamkeit und mögliche Schwachstellen zu analysieren.

Zwischen dem 23.12.2025 und dem 17.3.2026 findet eine öffentliche Konsultation und ein „Call for Evidence“ zur Bewertung der Richtlinie statt. In einem Fragebogen werden Ansichten u.a. zu Bewusstsein und Wahrnehmung, Wirksamkeit und Verhalten oder Relevanz abgefragt.

Exit Plastik hat am 05.03.2026 eine Bewertung zur SUPD eingereicht. Die komplette Bewertung kann als PDF heruntergeladen werden.

EU-Kommission: Have your say: what is the impact of the Single-Use Plastics Directive?

Mehr zur Einwegkunststoffrichtlinie im STECKBRIEFPLASTIK

Sonder-Newsletter: Veranstaltungen im Februar 2026

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Januar 2026

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Rot

Öffentliche Podiumsdiskussion

Runder Tisch für NGOs

Was sonst noch wichtig ist

 

Rot

Öffentliche Podiumsdiskussion

Dienstag, 10. Februar 2026 | 18.00 – 19.30 Uhr

Wege aus der Plastikkrise

Mit der Verpackungswende die Gesundheit schützen

Plastik ist überall. Lebensmittel sind darin verpackt, Alltagsprodukte bestehen daraus, Hygieneprodukte sind mit Mikroplastik versetzt. Damit erzeugen wir nicht nur riesige Mengen an Plastikmüll, sondern belasten auch unsere Gesundheit. Denn Plastik enthält auch Tausende, zum Teil gefährliche, Chemikalien. Doch wie können wir der Plastikkrise begegnen und gleichzeitig unsere Gesundheit schützen? Die Podiumsdiskussion „Wege aus der Plastikkrise – Mit der Verpackungswende die Gesundheit schützen“ beleuchtet die Auswirkungen von Plastik auf Umwelt und Menschen. Im Fokus steht die Frage, welche Risiken Plastik – insbesondere in Lebensmittelverpackungen – für unsere Gesundheit birgt und welche Verantwortung Politik und Wirtschaft daraus ableiten müssen. Gemeinsam mit unseren Gästen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutieren wir, wie aktuelle Maßnahmen wie z.B. das Verpackungsgesetz den Status quo ändern können. Und warum Gesundheitsschutz und Vorsorgeprinzip handlungsleitend für eine echte Verpackungs- und Plastikwende sein müssen.

Mit:

  • Dr. Melanie Bergmann, Biologin am Alfred-Wegener-Institut
  • Dr. Inga Wagner, Abteilungsleiterin Europäische und internationale Ressourceneffizienz- und Rohstoffpolitik; Circular Economy (BMUKN)
  • Jan-Niclas Gesenhues, MdB Bündnis 90/Die Grünen

Moderation: Alexandra Caterbow, Co-Direktorin HEJ Support & Co-Koordinatorin Exit Plastik

Wir laden Sie herzlich zur Podiumsdiskussion von 18.00 bis 19.30 Uhr in die Heinrich-Böll-Stiftung ein. Anschließend freuen wir uns auf einen Ausklang mit Fingerfood.

Podiumsdiskussion 2026

Blau

Runder Tisch für NGOs

Dienstag, 10. Februar 2026 | 10:00 – 17.00 Uhr

Wie gelingt die Plastikwende?

Der Runde Tisch 2026 steht unter dem Motto Wie gelingt die Plastikwende?. Wir wollen den Blick auf die Kräfte lenken, die hinter der Plastikkrise wirken – und auf die Möglichkeiten der Zivilgesellschaft, sie zu verändern. In interaktiven Formaten und Workshops beleuchten wir die kommunikativen, politischen und ökonomischen Dimensionen der Plastikwende:

  • Welche Narrative prägen unsere Kommunikation über Plastik?
  • Wie können wir das breite Bewusstsein für das Problem Plastik produktiv nutzen?
  • Welche Interessen und Machtstrukturen stehen einer echten Wende entgegen
  • Und welche Allianzen brauchen wir, um Märkte und Meinungen in Bewegung zu bringen?

Dazu erwarten euch eine Keynote von Dr. Melanie Bergmann (Biologin am Alfred-Wegener-Institut), Wissensinputs zu aktuellen politischen Prozessen in Deutschland und der EU sowie Vernetzungsangebote und Workshops zu den kommunikativen, politischen und ökonomischen Dimensionen der Plastikwende. Ihr habt ein Projekt das ihr vorstellen möchtet? Oder eine Studie zum Berichten? Bringt euer Material mit. Wir werden nach dem Runden Tisch und vor der öffentlichen Podiumsdiskussion am Abend einen Raum zum Austausch und Präsentieren haben.

Hinweise zur Teilnahme am Runden Tisch

Die Teilnahme am Runden Tisch ist Angehörigen zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen vorbehalten. Der Eintritt ist frei.
Wer von weiter weg anreist und Unterstützung bei den Reisekosten benötigt, kann sich gerne direkt an uns wenden: kurz@forumue.de. Wir unterstützen nach Möglichkeit. Die Teilnahme am Runden Tisch ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.Einige Plätze sind noch frei!

Runder Tisch 2026

 

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Über uns

Als Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen teilen wir eine Vision: Eine Welt ohne Plastikverschmutzung und die Belastung durch gefährliche Chemikalien. Wir setzen und gemeinsam für eine echte Kreislaufwirtschaft ein, in der der Verbrauch wertvoller Ressourcen und die Verwendung gefährlicher Stoffe in erster Linie vermieden werden und in der schadstofffreie Mehrwegsysteme für Alle der Standard sind.

Als Teil der weltweiten #breakfreefromplastic-Bewegung machen wir uns auch auf EU- und globaler Ebene stark, um die Plastikflut zu stoppen.

Mitglieder*: a tip: tap e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace e.V., Heinrich-Böll-Stiftung, HEJSupport e.V., Women Engage for a Common Future e.V. (WECF), Zero Waste Germany e.V. und Zero Waste Kiel e.V.

www.exit-plastik.de

 

 

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*Die im Newsletter vertretenen Meinungen und Positionen werden nicht notwendigerweise von allen Mitgliedern gleichermaßen getragen.

 

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Impressum

EXIT PLASTIK
Zivilgesellschaftliches Bündnis für Wege aus der Plastikkrise

Kontakt:
info@exit-plastik.de

c/o HEJSupport e.V.
{domain.address}
Vereinsregister: VR 206448

Vertreten durch:
Alexandra Caterbow

Redaktion:
Carla Wichmann (V.i.S.d.P.)

 

Stellungnahme zur Anpassung des Verpackungsgesetzes

Verbändeanhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Verpackungsrechts und anderer Rechtsbereiche an die Verordnung (EU) 2025/40

Im Hinblick auf die geplante Überarbeitung des deutschen Verpackungsrechts und der Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) appelliert das NGO-Bündnis Exit Plastik* eindringlich an die Bundesregierung, klare und ambitionierte Maßnahmen zu ergreifen. Deutschland steht vor der Herausforderung, mit der enormen Menge an Kunststoffverpackungen umzugehen, die jährlich im Land anfallen. Allein im Jahr 2023 wurden in Deutschland knapp 4 Millionen Tonnen Kunststoffverpackungen produziert, was gravierende negative Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt mit sich bringt. Die einst erfolgreiche deutsche Mehrweg- und Recyclingindustrie ist aktuell durch billiges Neuplastik, und hohe Energiekosten bedroht. Neuplastikproduzenten profitieren zudem vom niedrigen Ölpreis für die Herstellung ihrer Produkte. Investitionen in Mehrweg und Recycling werden auch deshalb nicht getätigt, weil der Industrie Planungssicherheit fehlt.

Wir müssen die Chance nutzen, um ein starkes Verpackungsgesetz zu schaffen, das die planetare Krise der Umweltverschmutzung und deren Konsequenzen für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen (One Health) ernst nimmt. Fortschrittliche Ansätze sind notwendig, um die Produktion von Kunststoffverpackungen signifikant zu reduzieren, gefährliche Stoffe zu verbannen sowie Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der gesamten Lieferkette zu gewährleisten. Nur durch entschlossenes Handeln können wir eine nachhaltige Zukunft und das Menschenrecht auf eine Gesunde Umwelt auch für kommende Generationen sichern

BMUKN: Referentenentwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Verpackungsrechts und anderer Rechtsbereiche an die Verordnung (EU) 2025/40 | Gesetze und Verordnungen

Anhörung der Länder und Verbände zum Gesetz zur Anpassung des Verpackungsrechts und anderer Rechtsbereiche an die Verordnung (EU) 2025/40

Positionspapier Kreislaufwirtschaft

Das Positionspapier „Mehr als Recycling – Kreislaufwirtschaft richtig machen“ definiert den Begriff der Kreislaufwirtschaft und zeigt auf, warum Recycling allein nicht ausreicht, um die Ressourcen-, Klima-, Biodiversitäts- und Plastikkrise zu lösen. Kreislaufwirtschaft muss im umfassenden Sinn verstanden werden – als System, das Ressourcenverbrauch vermeidet, Produkte langlebig gestaltet und Stoffkreisläufe tatsächlich schließt.

Zugleich warnt es vor Fehlentwicklungen: Wenn Kreislaufwirtschaft auf Recycling und technische Lösungen am Ende der Wertschöpfungskette reduziert wird, bleiben lineare Strukturen bestehen.

Exit Plastik fordert daher eine echte Transformation hin zu einer ressourcen- und gesundheitsorientierten Wirtschaftsweise:
Vermeidung vor Verwertung, Qualität vor Masse und die Realisierung von Kreislaufkultur im Alltag.

Inhalte des Positionspapiers:

  • Was heißt Kreislaufwirtschaft? – Definition, Abgrenzung zum linearen Wirtschaftsmodell, Verständnis von Zirkularität
  • Das umfassende Konzept (10-R-Modell) – Strategien des Vermeidens, Wiederverwendens und Recyclens; Hierarchie der Zirkularität
  • Grenzen der Kreislaufwirtschaft – Physikalische und systemische Einschränkungen, Verhältnis zu Wirtschaftswachstum, Bedeutung von Suffizienz
  • Wie Kreislaufwirtschaft aussehen sollte – Vermeidung an erste Stelle setzen, lang verwendbare und sichere Produkte designen und Kreislaufkultur im Alltag ermöglichen

Newsletter Oktober 2025 – Statement INC 5.2

Online-Version

Oktober 2025

Logo Exit Plastik


Rot

Statement zu Ablauf und Ausgang von INC-5.2

Möglichkeiten für den weiteren Verhandlungsverlauf

Forderungen für ein Abkommen zur Beendigung der Plastikkrise

Termine

Neue Veröffentlichungen  & Materialien

Was sonst noch wichtig ist

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Rot

Statement zu Ablauf und Ausgang von INC-5.2

Die zweite Hälfte der fünften Verhandlungsrunde des International Negotiation Committee (INC-5.2) zu einem UN-Plastikabkommen in Genf im August 2025 endete ohne eine klare Einigung über das weitere Vorgehen. Die Verhandlungen haben gezeigt, dass die internationale Staatengemeinschaft noch weit von einer der Plastikkrise gerecht werdenden Einigung entfernt ist. Die Interessen einiger Staaten, die "business as usual" in der Plastikindustrie aufrechterhalten wollen, dominierten die Verhandlungen. Zentrale Forderungen, wie klare Reduktionsziele, ein Verbot besonders schädlicher Chemikalien, Transparenz- und Rückverfolgbarkeitssysteme für Chemikalien in Kunststoffen sowie das Recht der Bevölkerung auf eine gesunde Umwelt, wurden nicht berücksichtigt oder aktiv durch Petrostaaten blockiert.

Klar ist: Ein Abkommen, das auf Minimalstandards hinausläuft, wird die Plastikkrise nicht lösen. Im Gegenteil: Es würde den Status quo für lange Zeit zementieren und wertvolle Zeit vergeuden, in der sich die Schäden für Umwelt, Klima und Gesundheit weiter verschärfen.

Daher gilt: Kein Abkommen ist besser als ein schwaches Abkommen!

 

Blau

Möglichkeiten für den weiteren Verhandlungsverlauf

Die kommenden Monate müssen genutzt werden, um die Stimmen der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und besonders der betroffenen Gruppen deutlich stärker in den Prozess einzubringen.

Optionen für den weiteren Weg sind u.a.

  • INC5.3 als letzte Verhandlungsrunde, mit dem Mut über konfliktreiche Themen abzustimmen, statt alleinig auf Konsens zu setzen
  • Eine Initiative von progressiven Staaten oder der High Ambition Coalition für ein ambitioniertes Abkommen außerhalb des UN-Systems
  • Zusätzlich, wo es möglich ist, die Aufnahme von verbindlichen Maßnahmen in anderen Konventionen wie z.B. der Basel Konvention

 

Gruen

Forderungen für ein Abkommen zur Beendigung der Plastikkrise

Exit Plastik wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass ein Abkommen zustande kommt, das die Ursachen der Plastikkrise angeht und nicht deren Symptome verwaltet.

Dabei fordern wir weiterhin:

  • Klarer Fokus auf Produktionsreduktion, statt allein auf Abfallmanagement.
  • Verbindliche Listen für problematische Polymere, Additive und Einwegprodukte.
  • Globale Regeln für Transparenz und Rückverfolgbarkeit von Chemikalien in Kunststoffen.
  • Formulierungen zum Thema Gesundheit beibehalten und rechtlich verbindliche Verpflichtungen dazu ausarbeiten.
  • Stärkung von Rechten und Gerechtigkeit, insbesondere für besonders vulnerable Gruppen und Menschen im Globalen Süden, die am stärksten betroffen sind.

Nur ein starkes, ambitioniertes und gerechtes Abkommen kann die Plastikkrise und ihre verheerenden Folgen wirksam stoppen!

 

Orange

Termine

09. Oktober 2025 – 15:00-15:45 Uhr

Webinar „Auf einen Kaffee mit dem Plastik Tool – ein Bildungsinstrument für Kinder und Jugendliche“ von Women Engage for a common Future (WECF): In diesem kompakten Webinar stellen wir das WECF Plastik Tool vor – ein vielseitiges Bildungsinstrument für den Einsatz in Schule, Hort und außerschulischer Bildung.

 

Gelb

Neue Materialien und Veröffentlichungen

SteckbriefPlastik Einwegkunststofffondsgesetz: Das Einwegkunststofffondsgesetz verpflichtet Hersteller bestimmter Einwegplastikprodukte zu einer Abgabe und ist somit ein wichtiger erster Schritt zur Umsetzung des Verursacherprinzips. Es reicht jedoch nicht aus, um eine Lenkungswirkung in Richtung einer Verringerung der Produktion von Einwegplastikprodukten zu erzielen. Unser neuer Steckbrief „Plastik” informiert über Hintergründe, den aktuellen Stand und unsere Forderungen zum Gesetz.


Kompass Chemikalien Politik: Eine Einführung in die Chemikalienpolitik aus zivilgesellschaftlicher Perspektive Mit diesem Kompass zeigt das Bündnis Giftfreie Zukunft auf, warum eine kohärente, ambitionierte und wirksame Chemikalienpolitik unverzichtbar ist – und wie ihr selbst aktiv zu ihrem Gelingen beitragen könnt..


Super Market Audits: Ein neuer Bericht von #BreakFreeFromPlastic überprüft Supermärkte weltweit hinsichtlich ihrer Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit Plastik. Die im Rahmen eines globalen Citizen-Science-Projekts erzielten Ergebnisse zeigen, dass Geschäfte bei weitem nicht genug tun, um die Menge an Plastikmüll zu reduzieren.


Plastikgeld: Verschließen Banken in Deutschland ihre Augen vor der Plastikkrise? Der Bericht von Facing Finance untersucht, inwiefern die 12 größten in Deutschland aktiven Banken die Plastikkrise angehen. Dafür wurde analysiert, ob Banken Vorgaben für die Finanzierung von Plastikproduzenten haben..

 

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Als Teil der weltweiten #breakfreefromplastic-Bewegung machen wir uns auch auf EU- und globaler Ebene stark, um die Plastikflut zu stoppen.

Mitglieder*: a tip: tap e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace e.V., Heinrich-Böll-Stiftung, HEJSupport e.V., Women Engage for a Common Future e.V. (WECF), Zero Waste Germany e.V. und Zero Waste Kiel e.V.

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EXIT PLASTIK
Zivilgesellschaftliches Bündnis für Wege aus der Plastikkrise

Kontakt:
info@exit-plastik.de

c/o HEJSupport e.V.
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Vereinsregister: VR 206448

Vertreten durch:
Alexandra Caterbow

Redaktion:
Annika Brunner (V.i.S.d.P.)

 

Supermarket Audits

Das ungenutzte Potenzial von Geschäften im Kampf gegen Plastikverschmutzung

Ein neuer Bericht von #BreakFreeFromPlastic überprüft Supermärkte weltweit hinsichtlich ihrer Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit Plastik und kommt zu dem Ergebnis, dass sie bei weitem nicht genug tun, um die Menge an Plastikmüll zu reduzieren.

Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines globalen Citizen-Science-Projekts erzielt. Mehr als 36 Organisationen erhoben in fast 500 Geschäften in 27 Ländern mithilfe von Fragebögen Daten, um zu untersuchen, wie Supermärkte zur Reduzierung oder Verbreitung von Einwegkunststoffen beitragen.

Die wichtigsten Ergebnisse des SupermarketAudits:

  • Geschäfte führen Maßnahmen zur Reduzierung von Plastik nur langsam ein, wenn sie nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, obwohl Beispiele aus aller Welt zeigen, dass sie machbar sind und von den Verbrauchern weitgehend akzeptiert werden.
  • Nur wenige Geschäfte haben eine Abteilung für lose Trockenwaren (14 %) oder verzichten auf Plastiktüten für Obst und Gemüse (11 %).
  • 44 % der geprüften Geschäfte bieten Flaschenpfandsysteme an, jedoch hauptsächlich in Deutschland (96 %); außerhalb Deutschlands sind es nur 17 %, was zeigt, dass die Gesetzgebung eine entscheidende Rolle spielt.
  • 58 % haben Einweg-Tragetaschen verboten oder erheben eine Gebühr dafür, wahrscheinlich aufgrund von Vorschriften in über 100 Ländern.
  • 53 % verkaufen wiederverwendbare Einkaufstaschen aus Segeltuch als Alternative

Website zum Bericht

Pressemitteilung von BFFP zur Veröffentlichung des Berichts