Materialien unserer Bündnis-Mitglieder

Report: Brand Audit 2018-2022
Menschen auf der ganzen Welt haben beim #BrandAudit2022 zum fünften Mal in Folge die Marken dokumentieren, die auf Plastikmüll stehen und so die hauptverantwortlichen Unternehmen für die Plastikverschmutzung identifiziert.
Der Report BRANDED fasst die Ergebnisse und Erkenntnisse der Letzten fünf Jahre zusammen: fünf Jahre Datensammlung, fünf Jahre voller gescheiterter Versprechen, fünf Jahre falscher Lösungen.

Giftfreie Menstruation
Mit dieser Publikation informiert WECF und will so die Verwendung von nachhaltigeren (am besten wiederverwendbaren), unbedenklichen und günstigeren alternativen Menstruationsprodukten fördern. Dabei werden Gesundheits- und Umweltauswirkungen von Menstruationsprodukten sowie Aspekte der sozialen Gerechtigkeit fokussiert.
Für eine giftfreie Menstruation für alle!

Briefing: Setting effective reuse targets
The European Union (EU) is about to revise its Packaging and Packaging Waste Directive
(PWWD). This provides an opportunity to eliminate unnecessary packaging
and transition from single-use to reusable packaging, and hence significantly reduce
resource use, waste and pollution. Setting reuse targets in the PPWD is one of the tools the EU
can and should use to make reusable packaging the new norm. This policy briefing gives recommendations how to set effective reuse targets.

Fluorchemikalien: Langlebig, gefährlich, vermeidbar
Hintergrundpapier: Per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) können über 1.000 Jahre in der Umwelt verbleiben, belasten Böden, Gewässer, Tiere und Pflanzen selbst in den entlegensten Regionen der Erde. Um eine weitere, ansteigende Kontamination der Umwelt zu verhindern, sind einschneidende Maßnahmen notwendig.
Dieses Hintergrundpapier fasst die diesbezüglichen Empfehlungen und Forderungen des BUND zusammen. Es begründet diese Forderungen ausführlich mit einer Erläuterung der Eigenschaften, der Anwendungen und des Vorkommens der Fluorchemikalien, einer Darstellung der Regelungen, der Grenz- und Richtwerte sowie einer Vorstellung der Analytik dieser Chemikalien.

Giftfrei einkaufen mit der ToxFox-App
Unsichtbar, aber gefährlich: Viele Alltagsprodukte enthalten Schadstoffe, die mit Erkrankungen wie Krebs oder Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden. Der BUND hat mit dem ToxFox eine App entwickelt, die Verbraucher*innen hilft, Kosmetik- und Alltagsprodukte auf Schadstoffe zu prüfen.

Mikroplastik und andere Kunststoffe in Kosmetika
Der BUND-Einkaufsratgeber gibt Auskunft darüber, in welchen Kosmetikprodukten sich Mikroplastik und andere Kunststoffe verstecken. Der BUND aktualisiert den Ratgeber regelmäßig.

Abfallverbrennung ist nicht klimaneutral – Verbändepapier
Dieses Verbändepapier des BUND, zusammen mit bfub, NABU und der Deutschen Umwelthilfe, befasst sich mit den Klimawirkungen der Abfallverbrennung und formiliert Forderungen, um mit echter Kreislaufwirtschaft Klima und Ressourcen zu schützen.
Denn bei der Abfallverbrennung werden in Deutschland jährlich fast 24 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt, deren Quellen zu einem großen Anteil fossilen Ursprungs sind. Dies hat nachweislich massive Auswirkungen auf unser Klima und führt zu einem unwiederbringlichen Verlust an Rohstoffen.

Branded Volume IV: Holding Corporations Accountable for the Plastic & Climate Crisis
Der Bericht deckt auf, wer die weltweit schlimmsten Plastikverschmutzer sind und mit ihrer Plastikproduktion die Klimakrise befeuern. Er ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von #breakfreefromplastic-Mitgliedern, Verbündeten und allen 11.184 Freiwilligen, die 440 Brand Audits in 45 Ländern durchgeführt haben. Gemeinsam sammelten sie 330.493 Plastikmüllteile, von denen 58 % mit einer eindeutigen Herstellermarke gekennzeichnet waren.

Klimakrise unverpackt: Wie Konsumgüter-Konzerne die Plastikexpansion der Erdölkonzerne anheizen
Der Greenpeace-Bericht untersucht, wie die Einwegplastikflut der Verbrauchermarken, gemeinsam mit den laufenden Milliardeninvestitionen der fossilen Brennstoffindustrie, zu einer Verdreifachung der Kunststoff-Produktionskapazität bis 2050 führen dürfte. Eine solche Expansion verschärft nicht nur die Krise der Plastikverschmutzung, sondern stellt auch eine ernsthafte Bedrohung für das 1,5°C-Klimalimit dar.

Zum Abschminken – Plastik in Kosmetik
Dieser Greenpeace-Report zeigt: 502 von 664 Produkten elf beliebter Marken enthalten trotz einer freiwilligen Selbstverpflichtung der Firmen zum Verzicht auf Plastik weiterhin Kunststoffe. Greenpeace überprüfte dafür die Angaben der Marken Catrice, Essence, L’Oreal, Deborah, Kiko, Lancôme, Lush, Maybelline, Nyx, Sephora und Wycon auf 523 Plastikarten.

Plastik und Klima: Die versteckten Kosten der Plastikkrise (Dt./Engl.)
Die Plastikkrise ist eine ernsthafte und wachsende Bedrohung für unser Klima. Die Treibhausgasemissionen entlang des Lebenszyklus von Plastik gefährden das Vermögen der Weltgemeinschaft, den globalen Temperaturanstieg unter 1,5 °C zu halten. Bis 2050 könnten die kunststoffbedingten Treibhausgasemissionen ein Ausmaß von über 56 Gigatonnen erreichen – das entspricht 10 bis 13 Prozent des gesamten verbleibenden Kohlenstoffbudgets.

Plastik und Gesundheit: Die versteckten Kosten der Plastikkrise (Dt./Engl.)
Die Auswirkungen, die Plastik und die darin enthaltenen Chemikalien auf unseren Körper haben, müssen im gesamten Lebenszyklus dieses allgegenwärtigen Materials bewertet werden. Zu diesem Schluss kommt eine Gruppe von Autoren aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft. Die Zusammenfassung ihrer Studie können Sie hier lesen.

Plastikatlanten – Übersetzungen und Begleitmaterialien
Der Plastikatlas bietet Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff. Seit im Juni 2019 der erste deutsche Plastikatlas erschienen ist, haben unsere Auslandsbüros zahlreiche weitere Versionen veröffentlicht, sowohl Übersetzungen als auch regionale Ausgaben. Begleitet werden die Atlanten von informativen Online-Dossiers und interessanten Videoclips auf den Webseiten der Büros. Aber auch andere spannende Formate sind rund um den Plastikatlas entstanden. Hier ein Überblick.

Wand des Wissens: Für ein Leben ohne Plastik
Die Social Wall des BUND vereint das geballte Know-how von Menschen, die ihre Ideen, Erfahrungen und Tipps dazu unter #plastikfasten über Facebook, Twitter, Instagram oder Youtube geteilt haben.

Plastikatlas – Daten und Fakten für eine Welt ohne Kunststoff
Der Plastikatlas von BUND und Heinrich Böll Stiftung bietet Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff und zeigt: Die Hauptursache für die Plastikkrise liegt nicht bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern, sondern bei international agierenden Unternehmen.

Vorsicht! Schadstoffe im Alltag
Die Broschüre von WECF und Nestbau richtet sich an Schwangere und Menschen, die mit Kindern arbeiten und leben. Sie gibt nützliche Tipps, wie sich der Kontakt mit bedenklichen Chemikalien in ihrem Alltag verringern lässt und somit Schwangere, deren Baby und die ganze Familie besser vor möglichen schädlichen Einflüssen von Umweltchemikalien geschützt sind.

Achtung Plastik! Chemikalien in Plastik gefährden Umwelt und Gesundheit
Die meisten Plastikmaterialien sind nahezu unvergänglich und geben viele ihrer chemischen Zusatzstoffe an die Umwelt ab.
Ob als Tüte, Trinkbecher, Kinderspielzeug oder Abfall, Kunststoffe belasten unsere Gesundheit und die Ökosysteme. Diese Broschüre soll aufklären und als Anregung dienen, Plastik möglichst zu meiden und auf nachhaltige Alternativen zu setzen.

Informationsplattform zu nachhaltiger Kleidung
SustainFashion.info ist die neue Informationsplattform von HEJSupport zum Thema nachhaltige Kleidung. Hier finden Sie u.a. Informationen zu synthetischen Fasern, Kreislaufwirtschaft und sozialen Aspekten.
Offene Briefe des Bündnisses

Transformation by Design, not by Disaster! Zivilgesellschaftlicher Appell zur Senkung des absoluten Ressourcenverbrauchs.
Ein Jahr nach Amtsantritt ist die Ampelregierung bei dem im Koalitionsvertrag versprochenen Ressourcenschutz noch keinen Schritt weiter. Ein breites Bündnis aus mehr als 50 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert deshalb von der Bundesregierung konkrete und gesetzlich verankerte Ressourcenschutzziele. Nur so kann zukünftig ein sozial gerechter und ökologisch verträglicher Rohstoff-Verbrauch gewährleistet und Abhängigkeiten reduziert werden.

Chemikailen in Plastik | gemeinsames Positionspapier des Bündnisses
Das Positionspapier "Chemikalien in Plastik" des Bündnisses zeigt, welche Maßnahmen nötig sind, um Mensch und Umwelt vor Chemikalien in Plastik zu schützen. Für die Herstellung und die Verarbeitung von Plastik kommen Chemikalien zum Einsatz, die sowohl für die Umwelt als auch für die menschliche Gesundheit schädlich sind. Zudem verhindern sie eine sichere Kreislaufwirtschaft. Viele der in Plastik enthaltenen Chemikalien, ihre Wirkung und die Wechselwirkung der Chemikalien untereinander sind darüber hinaus nicht oder nur unzureichend bekannt.
Anlässlich der Environmenstrual Week 2022 enthält das Papier eine Zusatz-Box zu nachhaltigen Menstruationsprodukten.

Scheinlösungen | gemeinsames Fact Sheet des Bündnisses
Das Fact Sheet zeigt Scheinlösungen zur Plastikkrise auf, wie das chemische „Recycling“ und den Einsatz von vermeintlich umweltfreundlichen Materialien wie Papier und „Bio“-Plastik, die vermehrt Einwegverpackungen aus Plastik ersetzen. Gemein ist diesen Ansätzen, dass sie den nötigen systemischen Wandel zu einer ressourcenschonenden und schadstofffreien echten Kreislaufwirtschaft ausbremsen. Stattdessen zementieren sie den Status-Quo des linearen Wirtschaftens auf Kosten der menschlichen Gesundheit, des Klimas und der Umwelt.

Unter Verschluss? Was uns Europas Supermärkte über Plastik verschweigen
Der Report "Unter Verschluss? Was uns Europas Supermärkte über Plastik verschweigen“ ist das Ergebnis der ersten europaweiten Untersuchung der Plastik-Strategien großer Supermarktketten. Sie offenbart die Doppelmoral großer deutscher Supermärkte und die Ambitionslosigkeit bei der Lösung der Plastikkrise. Die Studie ist aus der Zusammenarbeit von mehr als 20 europäischen NGOs der weltweiten Break Free from Plastic-Bewegung entstanden.

Mehrweg | gemeinsames Positionspapier des Bündnisses
Dieses Positionspapier "Mehrweg" des Bündnisses Wege aus der Plastikkrise zeigt welche Maßnahmen nötig sind, um Mehrweg zum neuen Normal zu machen. Denn das Angebot unverpackter Waren und der Ausbau von flächendeckenden Mehrwegsystemen reduzieren Plastik an der Quelle. Es sind Schlüsselstrategien, um Ressourcen zu schonen und unsere Gesundheit, das Klima und Ökosysteme nachhaltig vor der Verschmutzung durch Plastik entlang des gesamten Lebenszyklus zu schützen. Auf nationaler Ebene ist bspw. die Ausweitung rechtlich verbindlicher Mehrwegquoten auf die Bereiche Verkaufs-, Transport- und Versandverpackungen notwendig. Auf EU-Ebene sollte Deutschland eine ambitionierte Überarbeitung der Richtline über Verpackungen und Verpackungsmüll unterstützen.

Mikroplastik | gemeinsames Positionspapier des Bündnisses
Mikroplastik und die daran anhaftenden oder darin enthaltenen Stoffe sind eine Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Ökosystemen. Flüssig, halbfest aber auch gerade in fester Form als Plastikpartikel finden sich Kunststoffe in unseren Böden, unseren Gewässern und unserer Atemluft. In Form von Mikro- (<5mm) bzw. Nanoplastik (<1000nm) sammelt es sich in Pflanzen, Tieren und Ökosystemen. Dieses Positionspapier des Bündnisses Wege aus der Plastikkrise zeigt Maßnahmen auf, um Mikroplastik an der Quelle zu verhindern.

Pressebriefing: Petrochemie und Plastikindustrie – Mittreiber der Erderhitzung
Als wesentlicher Sektor betreibt die petrochemische Industrie bislang jenseits der politischen Aufmerksamkeit Business-as-Usual; dabei ist ihr Beitrag zur Klimakrise und der dazugehörenden Plastikproblematik enorm. Dieses Pressebriefing gibt einen kurzen Überblick zur negativen Klimawirkung des petrochemischen Sektors (insbesondere der Plastikindustrie), stellt dar, wie dessen Expansion und die Fracking-Industrie in den USA zusammenhängen und verweist auf den dringenden Handlungsbedarf im Hinblick auf Klimaschutzvorgaben in diesem Bereich – auch und gerade in Deutschland und Europa.

Offener Brief: Plastiksteuer ökologisch ausgestalten
Das zivilgesellschaftliche Bündnis „Wege aus der Plastikkrise“ fordert die Parteispitzen der demokratischen Parteien des Bundestags in einem offenen Brief auf, die Plastiksteuer ökologisch auszugestalten. Steuerzahlende und die Umwelt sollen entlastet werden, indem die Plastiksteuer den tatsächlichen Verursachern angelastet und zu einem Lenkungsinstrument entwickelt wird, das den Einsatz von Recyclingmaterial und die Recyclingfähigkeit von Verpackungen fördert und unökologisches Verhalten nicht mehr belohnt.

Open letter: Stop the plastic flood
Anlässlich eines Treffens des EU-Umweltrats am 17. Dezember 2020 in Brüssel, fordert das zivilgesellschaftliche Bündnis „Wege aus der Plastikkrise“ zusammen mit #breakfreefromplastic die EU Umweltminister*innen in einem offenen Brief auf, entschieden gegen Plastikmüll vorzugehen. Sie seien angehalten, die Ratsschlussfolgerungen zum Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft progressiv mitzugestalten.

Offener Brief: Plastikflut in Deutschland und Europa stoppen
In einem Offenen Brief fordert das zivilgesellschaftliche Bündnis "Wege aus der Plastikkrise" Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf, sich während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft entschieden gegen immer größer werdende gesundheits- und umweltgefährdende Plastikmüllberge einzusetzen. Anlass ist ein Treffen der EU-Umweltminister*innen am 23. Oktober in Luxemburg unter deutschem Vorsitz.